gestrichen,
part. Adj.
›abgestrichen (von eingefülltem Getreide)‹.
Obd.; Wirtschaftstexte.
Gegensätze:
3.

Belegblock:

Mon. Boica, NF. (
nobd.
,
1. H. 15. Jh.
):
16 metzen korns gestrichen fa(ci)t 1 Winspacher suͤmerein.
Ebd. (
1414
):
Dovon [lehen] er jerlichen acht gestrichen meczen und dritthalben gehaufften meczen habern gibt.
Ebd., NF.
2, 1, 291, 19
(
nobd.
,
1464
):
wann ein kornmasz gemacht mag werden so weyt, das darauf get, das furbas das ein gehawft masz und ein gestrichen zwen Erelbacher habermetzen machen.
Merk, Stadtr. Neuenb. (
nalem.
,
1616
):
von einem sester sollen sie derselben schüssel ein gestrichene zue lohn nemen.
damit er sein lohn nimbt, dero sechzehen ufgehaufet ein gestrichnen sester tuen.
Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
, Hs.
16.
/
17. Jh.
):
diensttrait soll (an) angezaigten metzen gestrichen gemessen werden.
Vgl. ferner s. v. 9.