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gerkamer,
die
;
Bw zu (V.) ›bereit machen‹, s. auch .
›Sakristei‹.
Preuß., mfrk., siebenbürg. Inseldt.
Syntagmen:
die g. bäuich, in bau, in reparation halten, neu bauen
;
aus der g. treten, in die g. gehen / dringen, den leicham vor die g. begraben, jn. (die drei könige) in die g. setzen
;
der chor samt der g
.;
der altar in der g
.

Belegblock:

Redlich, Jül.-Berg. Kirchenp.
1, 133, 14
(
rib.
,
1499
):
as die misse uis was [...], gingen die priester in die gerkamer ind hielten ire capittel.
Ebd.
2, 1, 404, 26
(
rib.
,
1582
):
der zehent moess den chor und gehrkamer beuwich halten.
Chron. Köln (
rib.
,
1. H. 15. Jh.
):
so as der stein durch dat gewulfve gevallen was vur den heiligen drin koningen, also satte man die heilige dri koininge in die gerkamer.
Ebd. (
Köln
1499
):
sin licham wart in Coellen gevoirt ind begraven in sent Peters kirche in den doim vur die geerkamer.
Voc. Ex quo, A
702
(
rhfrk.
,
1418
):
Armarium ein gerbekammer – eyn dreßkamer [...] sacristey kamer [...] garvhaus [...] kopfhuß.
Rechn. Kronstadt (
siebenb.
,
1529
):
an di gerkamer ein czvifach schlos mit 6 schlesel flor. 1.
Redlich, a. a. O.
1, 137, 6
;
191, 34
;
2, 1, 171, 24
;
2, 1, 213, 32
;
2, 1, 566, 10
;
Koeniger, Sendgerichte ; ;