gericke,
1.
›genießbare Eingeweide des Schlachtviehs‹.Belegblock:
Ouch soͤllent si [meister] [...] soͤlich koͤpf und das gerig gantz daͧvon tuͦn.
2.
›Laich von Fröschen, Kröten‹.Belegblock:
3.
›Gefüge, Zusammenhang‹, im einzelnen mit unterschiedlichem Bezug, z. B. auf eine Türaufhängung, ein Körpergelenk.Phraseme:
weder geschik noch gerik haben
›weder Hand noch Fuß haben‹; keinen gerik mit etw. wissen
›mit etw. nichts anzufangen wissen‹.