gericke,
gerik,
das
;
zur etymologischen Einordnung s. ;
.
1.
›genießbare Eingeweide des Schlachtviehs‹.

Belegblock:

Rennefahrt, Wirtsch. Bern (
halem.
,
1482
/
4
):
Ouch soͤllent si [meister] [...] soͤlich koͤpf und das gerig gantz daͧvon tuͦn.
2.
›Laich von Fröschen, Kröten‹.
Bedeutungsverwandte:
, , ; vgl.
1
, 1,
2
1.

Belegblock:

Henisch (
Augsb.
1616
):
Gerick [...] Kroͤtengerick / Froͤschlaich / Froͤschlachen / ranarium fœtus.
3.
›Gefüge, Zusammenhang‹, im einzelnen mit unterschiedlichem Bezug, z. B. auf eine Türaufhängung, ein Körpergelenk.
Phraseme:
weder geschik noch gerik haben
›weder Hand noch Fuß haben‹;
keinen gerik mit etw. wissen
›mit etw. nichts anzufangen wissen‹.

Belegblock:

Schwäb. Wb. f. (jeweils a. 
1642
).