geniedern,
V.
›jn. / sich niederdrücken, erniedrigen, herabsetzen‹.
Syntagmen:
vereinzelt auch mit präpositionalem Anschluss (zu
).Belegblock:
Der in da zu twunge | daz er uns hie erloste, | und er aller hoste | zu disem nider geniderte, | daz er uns mite gewiderte | uz der sunden phule | zu dem hoen stule.
daz ist da von, da se des riches dienstmanne sint, da von ne mach se der keyser nicht geneideren.
Wan du heliz daz demutige volc, vñ dy ougen der vbermutigen genederstu.
Min leit mus sich genidern | Und auch geringen gar min swer.
wan alse vil sich der mentsche gedemuͤgite und genidirt uf ertriche, alse vil wil in únsir herre irhôhin in himilriche.
das er fuͤrbas sich nicht mer genydern moͤcht.