genende,
Adj.;
zu
mhd.
genende
›mutig‹
().
›kühn, tapfer, mutig, beherzt, entschlossen‹.

Belegblock:

Kochendörffer, Tilo v. Kulm (
preuß.
,
1331
):
Almechtig Got genende, | In einekeit gedriet, | Gelobt, gebenediet | Si in hoer trinitat | Glich in einer majestat.
Ettmüller, Heinr. v. Meißen
39, 12
(
md.
, Hss.
14.
/
15. Jh.
):
got, den er dó in sinne hielt, gap im dó kraft genende.
Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
7290
(
rib.
,
1444
):
Ind den greiff ich wale genende | Ind heilte mich dar an mit beiden henden.
Karsten, Md. Paraphr. Hiob (
omd.
,
1338
):
Davon sayt Job gar genende.
Hübner, Buch Daniel (
omd.
, Hs.
14.
/
A. 15. Jh.
):
Die loste Crist genende | In eime liechten schine | Von aller helle pine.
Päpke, Marienl. Wernher (
halem.
,
v. 1382
):
Die [worte] sú da von ir horten, | Wise und och genende, | Mit warhait so behende.
Koppitz, Trojanerkr. (Hs. ˹
noschweiz.
,
15. Jh.
˺):
Die frowen genende | Wunden ire blanken hende.
Priamuss der genende | Des hertzelaid ernüwertt ward.
Munz, Füetrer. Persibein
390, 7
(
moobd.
,
1478
/
84
):
hie / mit di stat ward volckes lär | vnd fúrten mit in disen helld genennden.