gemurmel,
gemurm,
gemurbel,
das
.
›Gemurmel, Gerede, Geschrei; Murren, Aufruhr‹.
Syntagmen:
g
. (Subj.)
anheben / aufstehen
.

Belegblock:

auff das er furwurff alle das geschwurm und gemurm unßer torichten gepett.
Ders. Hl. Schrifft.
Joh. 7, 12
(
Wittenb.
1545
):
es war ein großes Gemurmel unter dem Volk.
Volkmar (
Danzig
1596
):
Murmur, ein gemuͤrmel / gereusch / getuͤmmel.
Harms u. a., Alberus. Fabeln
106, 27
(
Frankf./M.
1550
):
Es hub sich ein gemuͤrmel an.
Baumann, Bauernkr. Rotenb. (
nobd.
,
n. 1525
):
aber sich erhub derhalben in der gemaind [...] ain groß gemurbel und geschray.
Chron. Augsb. (
schwäb.
,
1523
/
7
):
also ward ain gemurbel zuͦ Minchen, daß sie sich bald wider darvon machten.
Wyss, Luz. Ostersp.
6564
(
Luzern
1545
):
ein gmürmell wurd im volck vffstan.