even,
die
;
aus
lat.
avena
›Hafer‹
(
Georges, Neub.
1, 585
).
›Hafer‹.
Wmd.
Bedeutungsverwandte:
vgl.
1
1.
Wortbildungen:
evenmonat
›Herbstmonat, Erntemonat‹ (dazu bdv.: vgl. 1; 2, 1).

Belegblock:

Loesch, Kölner Zunfturk. (
rib.
,
1408
):
Item so hain wir genoimen dat beste gerstenmalz ind si neimen wale dat dirdeil eiven ind spelze ind bruwen nochtant wale eine ame biers me dan wir.
Ebd. (
1429
):
Dat sij van zwen malder weis ind vunf malder even bereiden soilen vunf malder malz.
Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
9562
(
rib.
,
1444
):
Sij vergadert even in yre schure | Ind heldt sij bis dat korn wirt dure.
Aubin, Weist. Hülchrath (
rib.
,
15. Jh.
):
Item [...] wiset der scheffen, dat ein yeglich leengut gelden sal alle jare in dem hoife [...] 1 malder even up sent Peters dagh ad cathedram.
Herborn u. a., Rechn. Jülich
52, 17
(
rib.
/
snfrk.
,
1398
/
9
):
S(um)m(a) mal(der) van gerecht(en) gul(den) an even(en) 1381 Malter 3 Sümber 2 Viertel.
Beckers, Bauernpr.
56, 13
(
Köln
1515
/
8
):
Jn dem Euenmaent. [...] Wiltu syen wie dat jair gerade sal / so nym wair der eicheppell.
Struck, Joh. Pfannstiel
83, 18
(
mosfrk.
,
um 1330
):
Auch vallint uns da 10 mutte evin von deme zehendin.