esse,
das
;
aus
lat.
esse
›sein, vorhanden sein‹
(
Georges, Neub.
2, 4589
).
›(unversehrter) Zustand; Existenz, das Sein‹.
Bedeutungsverwandte:
3; vgl. 4.

Belegblock:

Quint, Eckharts Pred. (
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
Dâ sitzet er in sînem næhsten, in sînem esse, alles in im, niergen ûz im.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid. (
m/soobd.
,
17. Jh.
):
daß sie
[Anwohner]
solche [weeg und steeg oder strassen] [...] in guten esse und pau erhalten sollen.
Mell u. a., Steir. Taid. (
m/soobd.
,
1638
):
sol er [vicarius] den pfarhof und das gebei in gueten eße erhalten und jarlich ain benants darauf wenden.