eselich,
eselisch,
Adj.
1.
s. 1.
2.
›unvernünftig (wie ein Tier); töricht, dumm‹;
vgl. 1; 2.
Bedeutungsverwandte:
(Adj.) 4, 1; 2, , 6, (Adj.) 2, , ; vgl. 2, 4, 2.

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
grober troll [...] ruͤdischer eselischer
[subst.]
doͤlpell.
Luther, WA Br. (
1531
):
Wenn hatts ko: Mts zu Behem zu scharff gedaucht D. Fabers vnd der gleichen lugenhafftige, lesterliche, eselissche schrifft?
Schönbach, Adt. Pred. (
osächs.
,
1. H. 14. Jh.
):
Mit dem daz daz kint eines tages alt wirt, so wechset iz in den suͦnden und ie mer der mensche danne wechset in die jar, ie eslicher und erger er wirt.
Karnein, de amore dt.
73, 37
(
moobd.
,
v. 1440
):
Die selben sind nit anders, dann zu vnvernünftigen eselischen viech zegeleichen, wann sy allain nach der natur leben als das viech.