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esch,
der
;
–/-Ø, -en
;
zu
mhd.
ezzisch
›Saat-, Getreidefeld‹
(
Mwb
2, 33
).
›Saatfeld, bestelltes Feld; Flur aus mehreren Feldern (einer Dorfgemeinschaft)‹.
Überwiegend ˹wobd.; Rechts- und Wirtschaftstexte˺.
Bedeutungsverwandte:
1; 2,
2
3; 5, , , 3, .
Gegensätze:
, 2, .
Syntagmen:
den e. bannen / durchgehen / verbieten / versehen
;
das vieh in den e. treiben, das korn in dem e. abschneiden, den zehent in dem e. nemen
.
Wortbildungen:
eschiglich
,
eschlücke
›Durchgang zum
esch
‹,
eschzelge
›eingesäte, bebaute Zelge (Abteilung des Ackerlandes in der Dreifelderwirtschaft)‹.

Belegblock:

Leisi, Thurg. UB
7, 338, 11
(
halem.
,
1383
):
daz die obgenanten gaistlichen froͮwen [...] den [...] großen und cleinen zehenden [...] jaͤrlich eweclich uff dem veld, in dem esche, uff den wisen, uff der brache [...] nemen sont.
Ebd.
8, 478, 21
(
1400
):
welherlay kornes [...] in den [...] eschzelgen des hofes Lengwilr wachset [...], das das alles dem egenamten spitale [...] in den vorgenamten klainen zehenden gehoͤret.
Ebd.
504, 2
(
um 1400
):
welher also zuͦ vorster genomen und erwelt wirt, der sol oͮch ainem herren schweren, den esch zuͦ versechent nach sinem vermugen.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 96, 1
(
schwäb.
,
1445
):
wann der esch verbotten würdt, welcher über korn oder haber mutwilliglich reit, derselb soll fünf schilling heller zu peen geben.
Ebd.
154, 1
(
um 1560
):
es sollen der schultheiß und die zweyer die ösch, wisen und auchtwayden zur gewohnlichen zeit bannen.
Ebd.
505, 37
(
1570
):
alle ösch-, meh-, schlaif-, trib- und hert-lucken sollen [...] geofnet werden.
Ebd.
632, 1
(
um 1490
):
ain soldner, so eschiglichen zwu oder mer jaucharten zu bawen hat.
Geier, Stadtr. Überl. ;
Gehring, a. a. O.
636, 14
;
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu. ;