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esch,›Saatfeld, bestelltes Feld; Flur aus mehreren Feldern (einer Dorfgemeinschaft)‹.
Überwiegend ˹wobd.; Rechts- und Wirtschaftstexte˺.
Syntagmen:
den e. bannen / durchgehen / verbieten / versehen
; das vieh in den e. treiben, das korn in dem e. abschneiden, den zehent in dem e. nemen
.Wortbildungen:
eschiglich
eschlücke
esch
‹, eschzelge
Belegblock:
daz die obgenanten gaistlichen froͮwen [...] den [...] großen und cleinen zehenden [...] jaͤrlich eweclich uff dem veld, in dem esche, uff den wisen, uff der brache [...] nemen sont.
welherlay kornes [...] in den [...] eschzelgen des hofes Lengwilr wachset [...], das das alles dem egenamten spitale [...] in den vorgenamten klainen zehenden gehoͤret.
welher also zuͦ vorster genomen und erwelt wirt, der sol oͮch ainem herren schweren, den esch zuͦ versechent nach sinem vermugen.
wann der esch verbotten würdt, welcher über korn oder haber mutwilliglich reit, derselb soll fünf schilling heller zu peen geben.
es sollen der schultheiß und die zweyer die ösch, wisen und auchtwayden zur gewohnlichen zeit bannen.
alle ösch-, meh-, schlaif-, trib- und hert-lucken sollen [...] geofnet werden.
ain soldner, so eschiglichen zwu oder mer jaucharten zu bawen hat.
Gehring, a. a. O.
636, 14
; Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu. ;