ertoben,
›jn. in Wut, Zorn versetzen; jn. ärgern, provozieren‹; intrans. oder refl. auch: ›von Sinnen kommen‹; ›tobsüchtig, zornig, verärgert sein / werden‹; vgl. 2; 3; 8, (V.) 1; 2.
Belegblock:
sy
[die Leute]
sprächint bald: ,si [die ,minnende Seele‘]
wil úns erdöben, | Sy hat recht die sinne verlorn‘. nit wunder wär’s, ich müest ertoben | vor angst und miner grossen not.
Do des abt Hainreich [...] inne ward, der wold sich vor lait ertoben.
der ris uil nach ertobet was | von diser red.