ertig,
Adj.;
umgelautete Form zu (Adj.); zur Entwicklung von umgelauteten und nicht umgelauteten Formen s. Dwb, Neub.
; hier einige Belegnachträge.3, 307
›seiner Anlage entsprechend, artgemäß, altbewährt; gut, ehrbar, moralisch integer, vorbildhaft; vornehm, edel‹ (mit semantischer Ausdifferenzierung anschließbar an , Adj., 4).
Vorwiegend ˹älteres Frnhd.; Verstexte˺.
Belegblock:
daz ain ertik hertze edels vnd tvgenthafte sich zv allen zeiten frewet so es geit oder geben sol.
ein mensch [...] | Auff erd [...] bey seins geleichen, | [...] | [...] vereinigt sich zsammen ertig. | Was abr einandr ist widerwertig, | Veraint sich mit einander nicht.