erlen,
ellern,
erfel,
Adj.
›von der Erle; aus Erle, Erlenholz‹; mit unscharfer Abgrenzung zur Wortbildung auch: ›Erlen-‹ (vgl. ,
die
); häufig im Orientierungsfeld mit entsprechenden Bezeichnungen anderer Hölzer gebraucht (z. B. ,
2
, , 1, , , ); zu (
die
).
Syntagmen:
ein holz als erlen gestaltet sein
;
der erlene bogen / stecke, das erlene holz / laub, erlene knospen
.

Belegblock:

Keil, Peter v. Ulm
233
(
nobd.
,
1453
/
4
):
ein holtz, heist gicht-holtz, daz ist gestalt als erlein.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 791, 9
(
schwäb.
,
1607
):
Vom buechin holz darunder alles laubholz begriffen würdt, als bürckin, eschin, hagenbuechin, erhlin, saalin und aspin.
Henisch (
Augsb.
1616
):
Das ellerin holtz last sich nicht beugen.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
daz erlein holz alsô grüenez in wazzer gelegt erfaulet gar langeu jâr nümmer.
Deinhardt, Ross Artzney
359
(
oobd.
,
1598
):
Ist es aber S. khirian, [...], so nimb erffl laub vnnd rinten, prenn ain wasser darauß.
Kollnig, Weist. Schriesh.
38, 3
;
Ermisch u. a., Haush. Vorw.
26, 22
;
Keil, a. a. O.
230
;
Loose, Tuchers Haushaltb. ;
Vgl. ferner s. v. .