erkulen,
V.
›kühl, kalt werden, an Wärme verlieren‹; ütr.: ›sich beruhigen; Aufregung, Zorn u. dgl. ablegen (von Personen gesagt)‹; zu 2, vgl. 1; 2; 1; 2.

Belegblock:

Hajek, Guͦte spise
71
(
rhfrk.
/
nobd.
,
um 1350
):
laz in
[
zyger
›Käse‹
von mandeln
]
erkuͤln vnd slahe in vf ein schuͤzzeln.
Baumann, Bauernkr. Oberschw. (
schwäb.
,
v. 1542
):
straft die ewren bey zeyt, ubersecht ynen nit so ful, ir hapt gefengnussen gnug, land sy darin erkulen.
Wackernell, Adt. Passionssp. Pf. II,
1452
(
tir.
,
1486
):
Dw solt mier in der hell erkuellen, | Darnach so nym ich dich zw einem puellen.