ergilben,
ergelben,
V.
›bleich, blass, fahl werden‹; von Pflanzen auch: ›gelb werden, verdorren‹;
vgl. 2, 1; 2.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , 1.

Belegblock:

Sachs (
Nürnb.
1536
):
Des ritters weib ergilbt und zittert.
Bihlmeyer, Seuse (
alem.
,
14. Jh.
):
Luͦg, wie geroͤtet, ergruͤnet und ergilwet in dú minne hat!
Niewöhner, Teichner
682, 90
(Hs. ˹
moobd.
1469
˺):
er ist schuldig an im selben | als der vor frost wil ergelben | und doch fewr hat und siecht.