erdschatte,
der
;
-s, -en(s)
oder
-Ø/–
.
›graduelle bis vollständige Mondfinsternis, Schatten, den die Erde auf den Mond wirft, wenn sie zwischen Mond und Sonne tritt‹;
zu 2.
Fachtexte der Astronomie.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , .
Syntagmen:
der e. ein abschnit sein, über die mondscheibe fürgehen
;
der kegelförmige e
.;
die scheibe / spitze des erdschattens
;
die verharrung im erdschatten
.

Belegblock:

M. Cunitia. Ur. Prop. (
Öls
1650
):
In der Monden⸗finsternuͤß die Scheibe deß Erdt⸗schattens; [...] der Erdschatten [...] ist gleichsamb / ein [...] durch⸗ und abschnit / von dem Kegel⸗foͤrmigen Erdschatten / an dem orth / da der voll⸗mond durch ihn durchsetzet.
Der zweck der Astronomorum ist [...] das man [...] darstellte / in welchem Monat und Tage [...] die im Voll⸗mond leuchtende Mond⸗scheibe / von der Scheibe des Erdschattens uͤberzogen / und verdunckelt werde?
Brévart, K. v. Megenberg. Sphaera
59, 1
(
noobd.
,
1347
/
50
):
wirt daz ertreich gesatzt zwischen den mon und die sunnen, und so velt deu spitz dez erdenschaten auf den monn.