erdfrucht,
die
;
-e
+ Uml., Bw auch
erden-
, teils Getrenntschreibung.
›alles, was den Geschöpfen zur Nahrung aus der Erde erwächst (Getreide, Gemüse, Früchte)‹;
vgl. 3.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , .

Belegblock:

Reissenberger, Väterb. (
md.
,
14. Jh.
):
Ez solte in harte wol irgan | Mit allerleie erden fruht, | Swanne sie mit erlicher zuht | Den apgot erten hie mite.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
20, 8
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
sy lebin des vys und der erdin vrucht.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
[der stain] twingt den häuschricken [...] und die pœsen wint von den erdfrüchten.
Winter, Nöst. Weist. (
moobd.
,
1738
):
daß ist nacher hauß gehet, weintrauben, pfersig oder andere baumb- oder erdenfrücht mit sich tragen.