durchhallen,
V.
›überall (in einem größeren Gebiet) ertönen, erschallen‹; ütr. auch: ›sich überall verbreiten‹ (von Nachrichten, Gerüchten u. Ä.);
vgl. 5,
1
1; 2.
Bedeutungsverwandte:
vgl. 1.

Belegblock:

Kurrelmeyer, Dt. Bibel (
Straßb.
1466
):
der klang des horns durch halle
[Var. 1475
2
–1518:
gieng auff
;
Dietenberger
1534:
ward [...] ruchtig
;
Eck
1537:
ist [...] erholen
;
Luther
1545, Rut. 1, 19:
reget sich
]
stercklich.
Do sy warent eingegangen in die stat [bethlehem] ein schneller lewmund durchhal bey allen.