dienstwillig,
Adj.
›ergeben, gefällig, dienstbereit, untertänig‹; meist formelhaft als Höflichkeits- und Demutsbezeugung am Ende von Widmungen;
vgl. 7.
Bedeutungsverwandte:
; vgl. 3, 4.
Wortbildungen:

Belegblock:

Sachs (
Nürnb.
1563
):
Wo er abr nit veracht die armen, | Sunder geit auß miltem erbarmen, | [...], dem werdens sein | freundlich, dienstwillig allzumal.
Wickram
4, 7, 11
(
Straßb.
1556
):
Ewer allzeit Dienstwilliger Georg Wickram Stattschreiber zuͦ Burckhaim.
Rot
296
(
Augsb.
1571
):
Commoditet, Fuͤgsamigkait / Fuͤggschickligkait / Wolstand / komligkeit / dienstwilligkeit.
Stambaugh, Milichius. Zaubert.
8, 32
;
Opitz. Poeterey
5, 6
.