bulerei,
die
;-Ø/-en
.›Liebschaft, Liebesspiel‹; metonymisch ›Unzucht, Hurerei‹;
zu .
Syntagmen:
b. pflegen / treiben
.Belegblock:
Zů Carthago aber hatten auch die kleinen kinder auff der gassen nichts anderst denn von diser edlen Römerin und irer bůlerey zů singen.
das sie alles was in ein kurtz getichte kan gebracht werden beschreiben können; buhlerey / taͤntze / banckete schoͤne Menscher.
Ebd.
25, 12
: eben dieselben auß zue lachen / die sich in jhren buhlereyen mit griechischen woͤrtern behelffen.
Wann im ist wol mit bulerey.
Die Romans [...] handeln hauptsaͤchlich und meistentheils von der Liebe und Buhlerey.
Und fürent so ain verlausz leben | Mit buolri triben und darzuo schüren.
Wann sy traib groß biebery | Und darzů haimliche bůlery.
Etlich alt reimer, voraus Wolfram von Eschenbach [...] haben der alten teutschen herren und fürsten taten, rais und chronica in puelerei verkert.
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 430
; Rosenqvist, Frz. Einfluß.
1932, 93
; Preuss. Wb. (Z)
1, 861
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