buchstaben,
V.;
zu
mhd.
buochstaben
›Buchstaben setzen, buchstabieren‹
().
›die Buchstaben einer Silbe, eines Wortes einzeln aussprechen (und zusammensetzen)‹; ütr. auch ›etwas in seinen Elementen kennenlernen‹;

Belegblock:

Luther, WA (
1544
):
Drumb haben sie nicht angefangen den glauben zu buchstaben, so solches nicht annemen wollen, wenn du nicht gleubest, das gott allmechtig ist, geschicht dir nichts zu gut.
Barack, Teufels Netz (
Bodenseegeb.
,
1. H. 15. Jh.
):
Lesen und och buohstaben | Damit wil er sich betragen.
Kohler, Ickelsamer. Gram. (wohl ˹
Augsb.
1. Dr. 16. Jh.
˺):
Ain kurtze vnderweysung, wie man die Teütsche woͤrter in jre silben taylen vnd zusamen Buchstaben soll.
Das buchstaben, wie mans in den schulen nennet, vn̄ dadurch die kinder lesen lernen, ist nit so ain geringe kunst als mā mainet.
Schmitt, Ordo rerum
145, 31
;
622, 11
;
Voc. Teut.-Lat.
e iiijv
;
Voc. inc. teut.
t vijv
;
Dietz, Wb. Luther ;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß ;