buchsbaum,
der
;
zur Etymologie des Bestimmungsgliedes s. .
›Buxus sempervirens L., Buchsbaum‹, als Metonymie: ›Buchsbaumholz‹;
zu , 1.
Zur Sache: , 702f.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .
Wortbildungen:
buchsbaumblat
(a. 1485).

Belegblock:

Ziesemer, Proph. Cranc Jes.
30, 8
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
dorumme ganc nu henin und schribe en uf buchsbom und schribe is vliseclichen an ein buch.
Ebd. Jes.
60, 13
:
Lybani ere wirt zu dir komen, dy tanne und der buchsboum und der kynboum mit einander zu zcyrende di stat mynir heiligunge.
Lemmer, Amman/Sachs. Ständeb.
63, 4
(
Frankf./M.
1568
):
Ich mach Par messer wol beschalt / | Köstlich vnd schlecht / darnach mans zalt / | Von Helffenbeyn / Buchßbaū vn̄ Sandl.
Bindewald, Texte schles. Kanzl.
53, 28, 2
(
schles.
,
1327
):
Welch gast her brengit vladir adir bochsboum, besundirn adir mit ein andir, der shal gebin von dem pferde ein scoth vbiral.
Pyritz, Minneburg
193
(
nobd.
, Hs.
um 1400
):
Auch waz die sule gezirt so her | Mit bilden wol durch gniten, | Us flader holtz gesniten, | Buchsbum, aloe, cipressen.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. (
oobd.
,
1349
/
50
):
Buxus haizt ain puchspaum. der paum ist gar knorrot und sein holz ist gelblot und gar vestund dar umb mag man behendeu pild und ander gestalt dar ein graben.
Bauer, u. a., Kunstk. Rud.
839
(
oobd.
,
1607
/
11
):
1 pollnisch sackhpfeifflin, gar sauber die pfeifflein von buxbaum gedreht.