bruchstein,
der
;
–/-en
, auch
.
›Stein, der (aus abzubrechenden Gebäuden) gebrochen wird‹;
zu
1
2, 3.
Bedeutungsverwandte:
3, ; vgl. .
Gegensätze:
, .

Belegblock:

Volkmar (
Danzig
1596
):
Rudis, eris, Kalckscherben / bruchstein von eingefallenen gebewen.
Schnyder, Qu. Zürcher Wirtsch.
459, 12
(
halem.
,
1423
/
4
):
sol geben iij ledy bruchsteinen und v ledy quader hinnan ze sant Martis tag.
Maaler (
Zürich
1561
):
Bruchstein / von verfallnen gebeüwen. Rudus. Bruchstein die nit gehauwen sind.
Schoppstein damit man mauret. [...]. Von Schopp oder bruchsteinen gemacht.
Henisch (
Augsb.
1616
):
Ein Bruchstein / der an einer seiten eben / oder gestirnet ist.
Grüetz / kalckscherben / vnd deßgleichen stein gemǔsel bruchstein von verfallenen gebewen.