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bos,
der
;
-sen/-sen
;
zu
mhd.
bôze
›lächerlicher, verächtlicher Mensch‹
().
›Bursche, Kerl‹.

Belegblock:

Kurz, Waldis. Esopus (
Frankf.
1557
):
Da war ein Hauptman, hiez der Schorb, | Ein jungerr Gsell, ein wuͤster Korb, | Het ein Pfaffen zum Capellan, | Ein trunckner boß, ein wuͤst Compan.
Man solt ein solchen starcken bossen | Von jugent handtwerck lernen lassen.
Bergmann, Ambr. Liederb. (
Frankf.
1582
):
Ich armer Boß, bin gantz verjrrt, | wo sol ich mich hinkehren.
Sachs (
Nürnb.
1564
):
Den meister diser boß verdroß.
Lemmer, Brant. Narrensch.
48, 73
(
Basel
1494
):
Mancher in disem schyff gern fert | Dann es sint vil gůt bossen drin.
Bächtold, N. Manuel. Zugabe H. R. Manuel
318, 389
(
Zürich
1548
):
Ich zech auch gern mit gůten possen, | Sie seigend Schwaben ald Eidgenossen.
Adomatis u. a., J. Murer. J
385
(
Zürich
1560
):
min gsellschaft sin jung eerlich bossen.
Lauater. Gespaͤnste
17v, 21
(
Zürich
1578
):
die vollen possen die spat von einanderen gond.
Lichtenstein, Lindener. Rastb.
81
(o. O.
1558
):
Ein gůter allter, kurtzweyliger poss war inn einem closter ain portner.
Schmid, R. Cysat
6, 69
;