borkirche,
borkilche
(letzteres alem.), die
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, 1. – Zur Sache: , 1895f. s. v.
Empore
.›Empore in der Kirche‹.
Belegblock:
uff der porkirchen syn czwu cleidunge, item under dem torme ouch czwu cleidunge.
Dor bie gingen vile gewopenter mennere vnde trugen das uff den ambon adir borkerche.
da stund ein junger gesell an der predig auf der porkirch.
der nachverleypt abschied ainer gemaind uber die porkirchen herab öffentlich vorgelesen.
der selbe erste stifter von Húneburg oͮch begraben lit in derselben kirchen zů dem Grúnenwerde under dem hindersten glase venster vor der borkirchen innewendig an der alten muren.
haben sy ainen ewigen iartag czů Werd auf der porkirchen in der pfar auf unser lieben frauen altar auf sant Vallentins tag.
der landtgraff von Hessen und ettlich ander haben nit steen mögen, sein auff der parkirchen gewesen.
Die Borkirchen S. Martin war gemachet / vnd die Orgel welche zuvor dahinden stunde / mitten in die Kirch gesetzet.
donoch giend der kunig cum electoribus et ceteris prelatis uff die borkilchen und satzend in uff Carolus stůl.
als dye von Bern uns botten ins münstar fürtend mit pfiffen und dromen und uff dye borkilchen, do fieng der schriber uff dem bredigstul ain lesen.
nach tisch hat man inen dy vesper daselbst um 11 gesungen, dabey dy 4 fürsten wasend oben auff der porkirchen.
das ein ygleicher pfarrer oder sein gesell daruͤmb all wochen ein mess sprechen vnd haben sol auf der porkirchen auf sand Marie Magdalen altar.
Schmid, R. Cysat
6, 14
; Schmid, Pilgerreisen.
1957, 407
; Shess. Wb.
1, 1026
; Bad. Wb.
1, 294
; Vorarlb. Wb.
1, 417
.