beis,
der Ansatz faßt
mhd.
bîz
und
beiz
(
) zusammen;
in Bedeutung 2 möglicherweise
das
.
1.
›Bissen‹; zu
(V., unr. abl.)
1 mit hinzukommender Metonymie.
Belegblock:
Helm, H. v. Hesler. Apok.
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Und gab sich durch den itewiz | Daz Adam beiz des obzes bis.
2.
›Jagd‹; möglicherweise ›gejagter Vogel‹; semantisch am ehesten zu
beissen
(V.) 1.
Belegblock:
Bartsch, Reinfrid
(
halem.
, Hs.
14. Jh.
):
wan dô sî den valken liez | ûf sîn geverte und er stiez | ûf des rehten beizes spor.
3.
›Juckreiz, juckende Stelle auf der Haut‹; vgl.
(V., unr. abl.)
9.
Belegblock:
solche [Ribeysen] ersihet man gemainklich zů Sommers zeitẽ bey grossen Türckischen Herrn / damit sie pflegẽ hindẽ zwischen den klaidern hinein zu langẽ / vm̃ den beiß / so sie / sonderlich im rucken befinden / zuuertreibẽ.