ausdreschen,
V., unr. abl.;
zur Flexion vgl.
Dammers u. a., Flexion der st. und schw. Verben.
1988, 279
;
331-5
.
1.
›etw. (Getreide o. ä.) dreschen, ausdreschen‹; zu (V.) 1.
Bedeutungsverwandte:
1, 13; vgl. 1.
Syntagmen:
das getreide / korn, die frucht / garbe / gerste, den zehenten a
.
Wortbildungen:
ausdreschung
(dazu bdv.: 1).

Belegblock:

Ziesemer, Gr. Ämterb.
20,
Anm. 1 (
preuß.
,
1422
):
dis getreyde ist usgedrosschen ane das man noch dresschen sal.
Lohmeyer, K. v. Nostitz (
preuß.
,
1578
):
Die forbrige
[›Vorwerk‹]
[...] bestelle mit pflugen, sehen und einbrengen und aüßdreschen.
Küther, UB Frauensee
266, 15
(
thür.
,
1491
):
dieselbin sollen eyme probst geloben unde geredin, deßglichin eyme hoffman ore frucht getruwelich unnd reyn ußzudreschin.
Luther. Hl. Schrifft.
Jes. 28, 28
(
Wittenb.
1545
):
Man malet es / das Brot werde / vnd dresschet es nicht gar zu nicht / wenn mans mit wagenraden vnd Pferden ausdresscht.
Fastnachtsp. (
nobd.
,
15. Jh.
):
Man sol auß treschen ain volle garben | Und sol ain lere schüt laßen darben.
Dasypodius (
Straßb.
1536
):
Die droͤschung / austruckung des korns.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron. (
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
Sy draschen den lewttn ir getraid aus.
Skála, Egerer Urgichtenb.
72, 2
;
Baumann, Bauernkr. Oberschw. ;
Dietz, Wb. Luther ;
2.
›zu Ende dreschen‹.

Belegblock:

1 (unklarer) Beleg im
Schwäb. Wb. (a.
1547
).