anbrechen,
V., unr. abl.
1.
›beginnen, kommen, hervorbrechen (z. B. vom Tageslicht)‹; als Synekdoche (häufiger): ›anbrechen, beginnen (vom Tag)‹; Belegblock:
Joab mit seinen Mennern giengen die gantze nacht / das jnen das liecht an brach zu Hebron.
Als der Charfreytag Morgens anbrach.
4.
›etw. mindern, schmälern, beeinträchtigen‹. Hierher auch das von angeführte ›feindlich einbrechen‹, das nach dem aufgeführten Beleg auch ›Schaden anrichten‹ bedeuten kann.Belegblock:
6.
›etw. (z. B. einen Korb) füllen‹.Belegblock:
die [zistl] soll er dreimall in dem perg voll weinber anzubrechen macht haben.