altan,
die
,
im späteren Frnhd.
der
;
aus
ital.
altana
›Altan‹
zu
alto
›hoch‹
(
Hiersche, Dt. etym. Wb.
1, 79
).
›abgestützter balkonartiger Anbau des Obergeschosses von Häusern‹.

Belegblock:

Staub, Qu. Wien (
moobd.
,
1417
):
der hinder tail des kellers durchlangs die alton ob dem kellerhals, das gwelb und die kamer.
Ebd. (
1418
):
das ober kaͤmerl under der alltan in demselben tuͤrnlein.
Auer, Stadtr. München Anh. (
moobd.
,
1489
):
Nachdem sich in täglicher erfarung befunden, das die gepeu der althänen ain schedlich werch sey.