überdreschen,
V., unr. abl.
›jn. (wie mit dem Dreschflegel) durchprügeln‹; ütr.: ›jn. überwältigen‹; vgl. (Präp.) 2; 12, (V., unr. abl.) 2.

Belegblock:

Haltaus, Liederb. Hätzlerin (
schwäb.
,
1471
):
Der schimpff ist mir entschliffen | Vnd all mein fräd [ist] erloschen, | Wann mich hatt v̈berdroschen | Verlangen vnd verdriesz.
Klein, Oswald
26, 148
(
oobd.
,
1427
):
wann zeuch ich him, so wil er her, | in disem streit so wird ich überdroschen.
Kummer, Erlauer Sp. (
m/soobd.
,
1400
/
40
):
si chan es wol vertuschen, | ob sie mit Hadmars gaisel wıͤrt uberdroschen.